Meisterfeier verschoben: FC Bayern vergibt Sieg gegen Borussia Mönchengladbach

Zu früh gefreut. Da planten der Rekordmeister nach dem 1:0 von Thomas Müller gegen Gladbach (6.) wohl schon für die Meisterfeier – aber Pustekuchen. Die Rheinländer kämpften tapfer und belohnten sich mit einem verdienten Unentschieden durch den Treffer von Andre Hahn in der 72. Minute für ihre Mühe. Und der FC Bayern München muss noch mindestens eine Woche auf die 4. Meisterschaft in Folge warten, da Borussia Dortmund zeitgleich eindrucksvoll mit 5:1 gegen den VfL Wolfsburg gewann.

Diese Woche kann man beim Rekordmeister wohl getrost als „gebraucht“ bezeichnen. Erst das unglückliche 0:1 im Champions League – Halbfinale gegen Athletico Madrid am Mittwoch – und jetzt nur 1:1 gegen Gladbach.

Wird jetzt auch die Meisterschaft noch einmal spannend?

Eher unwahrscheinilch. Aber der FC Bayern München bringt sich selbst um die Chance bereits am 32. Spieltag feiern zu können. Es wird wieder keine Meisterfeier in der heimischen Allianz Arena geben.

Das Tor von Thomas Müller in der 6. Minute reichte in einer kampfbetonten Partie in der Folge nicht zum Sieg, da Andre Hahn in der 72. Minute verdient ausglich.

BVB verschieb Münchner Meisterfeier

Der direkte – und einzig verbliebene Konkurrent siegt unbeeindruckt weiter. Der BVB ist trotz des Wcchselwunschs von Mats Hummels und der damit verbundenen Unruhe souverän zum nächsten Sieg gekommen. Mit einem nie gefährdeten und auch in der Höhe verdienten 5:1 gewannen die Westfalen gegen völlig überforderte „Wölfe“.

Die Tore erzielten Shinji Kagawa (7.), Adrian Ramos (9.), Marco Reus (57.) und Aubameyang mit seinen Saisontoren 24 und 25 innerhalb von 2 Minuten (77./78. Minute). Auf Seiten des VfL Wolfsburg konnte lediglich Andre Schürle in der 86. Minute etwas Ergebniskosmetik betreiben.

Damit bleibt die Meisterschaft bis mindestens zum 33. Spieltag in dem der FC Bayern München gegen den FC Ingolstadt sowie der BVB auswärts gegen Eintracht Frankfurt ran müssen.

Mats Hummels ausgepfiffen

Wie nicht anders zu erwarten, wurde Mats Hummels zumindest in der ersten Halbzeit von den eigenen Anhängern gnadenlos bei jeder Ballberührung ausgepfiffen, da er seinen Wechsel zum Rekordmeister forciert hat.

Im Laufe der Partie wurden die Unmutsbekundungen aber immer weniger, da er erstens eine sehr gute Leistung zeigte und auch der Spielstand sein Übriges dazu tat.

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