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Bei einer großen Koalition soll der Kanzler wechseln: zwei Jahre Schröder, zwei Jahre Merkel. Das klappt echt toll - ich sage nur: Kahn und Lehmann!" (Harald Schmidt)
Portugal ist als dritte Mannschaft des Turniers ins Halbfinale der WM 2006 eingezogen. Im Elfmeterschießen gewann das Team von Trainer Scolari gegen England mit 3:1. Torwart Ricardo war dabei der Held, da er gleich drei der vier geschossenen Elfmeter Englands halten konnte.
Aufstellungen:
England
Robinson (1) - Terry (6), Cole A. (3), Ferdinand (5), Neville (2) - Gerrard (4), Hargreaves (16), Beckham (7) (Lennon 52 - Carragher 119.), Lampard (8), Cole J. (11) (Crouch 65.), Rooney (9)
Portugal
Ricardo (1) - Ricardo Carvalho (16) , Nunod Valente (14), Miguel (13), Meira (5) - Tiago (19) (Hugo Viana 74.), Maniche (18), Christiano Ronaldo (17), Petit (8), Figo (7) (Helder Postiga 86.) - Pauleta (9) (Simao 63.)
Schiedsrichter:
Horacio Elizondo (Argentinien)
Kein schönes, aber ein knappes Spiel
Das Spiel in Gelsenkirchen konnte die 52.000 anwesenden Zuschauer bis zur Schlussphase nicht überzeugen. Selten erspielten sich Spieler beider Mannschaften richtige Torchancen. Und wenn sie mal durchwaren, konnten sie diese nicht nutzen.
Ronney muss nach Unsportlichkeit vom Platz
Ab der 62. Minute war England in Unterzahl. Wayne Rooney tritt Carvalho an einer höchst empfindlichen Stelle und fliegt daraufhin vom Platz. Ob es Absicht war ist schwer zu sagen.
In der Verlängerung wurde das Spiel dann schneller. Torchancen ergaben sich auf beiden Seiten. Portugal versuchte es aber meist aus der zweiten Reihe, da die Engländer sehr dicht in ihrem Strafraum standen.
Da auch die Verlängerung keinen Sieger hervorbrachte musste das Spiel wieder durch Elfmeterschießen entschieden werden. Schon zuletzt bei der Europameisterschaft 2004 gab es dieses Duell. Portugal gewann damals ebenfalls im "Penalty-Shootout."
Ricardo ein wahrer Elfmeterkiller
Und wie auch 2004 war Torwart Ricardo der Held. Nachdem Lampard, Gerrard und Carragher an ihm verzweifelten war der Weg für Portugal frei. Christiano Ronaldo versenkte den entscheidenen Elfmeter und kann sich nun mit seiner Mannschaft auf ein Duell gegen Frankreich oder Brasilien freuen (5. Juli, München).
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